Das Phantom der Oper
Unter den Gewölben der Pariser Oper lebt ein Mann im Verborgenen – entstellt, hochbegabt, radikal vereinsamt. Gaston Leroux’ Figur des Phantoms ist mehr als eine Schauergestalt: Sie steht für Ausgrenzung, für die Sehnsucht nach Anerkennung und für die zerstörerische Kraft unerwiderter Liebe. Im Zentrum steht Christine Daaé, eine junge Sopranistin zwischen künstlerischem Erwachen und emotionaler Vereinnahmung. Was sich zwischen ihr, dem Phantom und Raoul entspinnt, ist keine bloße Dreiecksgeschichte, sondern ein psychologisches Kammerspiel über Projektion, Obsession und Selbstbestimmung.<br><br>Vierzig Jahre nach der Londoner Uraufführung kehrt Andrew Lloyd Webbers Musical nun wieder auf eine deutsche Bühne zurück – erstmals seit über einem Jahrzehnt. Die Inszenierung von Seth Sklar-Heyn folgt der ursprünglichen Konzeption von Laurence Connor und steht unter der künstlerischen Leitung von Matthew Bourne und Cameron Mackintosh. Dabei geht es nicht um nostalgische Reproduktion, sondern ...
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Quelle: www.koelntourismus.de