Medea: Mutter der Leere
MEDEA: Mutter der Leere
Nun stehen wir an jenem Punkt, an dem die Sage von Medea ihren tragischen Höhepunkt erreicht. Medea – Mutter, Verstoßene, Fremde – wird ihre eigenen Kinder töten, um sich an ihrem Mann zu rächen. Iason, der Mann und Vater ihrer Kinder, wendet sich von ihr ab, um durch die Heirat mit einer Jüngeren Macht und Königtum zu erlangen. Medea bleibt zurück: verraten, gedemütigt und entwurzelt. Aus Schmerz, Wut und Verzweiflung entsteht ein Plan von unvorstellbarer Grausamkeit.
Ausgehend von der dramatischen Vorlage des Euripides wird die Sage von Medea anders betrachtet, hinterfragt und neu erzählt. Persönliche und intime Blickwinkel lösen die eindimensionale Vorstellung der wahnsinnigen Frau auf und eröffnen den Blick auf einen Menschen, der zu lange geliebt, zu viel verloren und viel zu oft mit Füßen getreten wurde. Nicht, um ihre Taten zu entschuldigen, sondern um sie begreifbar zu machen.
Kein Mitleid. Kein Herabblicken. Sondern Mitgefühl. Keine Ausrede. Kein Freispruch. Sondern ein Versuch zu verstehen. Keine Glorifizierung. Keine Idealisierung. Sondern Anerkennung ihrer Tragödie.
Regie/Text: Michael Neupert Schauspiel: Kirsten Engelmann, Siiri Mälzer, Alexandra Sobania, Liesa Strehler, Laura Naila Vorgang Regieassistenz und Social Media: Yasmin Molls Sprech- und Stimmcoaching: Britta Tekotte Fotografie: Kristine Arnold Maske und Make-up: Lea Marie Meier Kostüm: Anna Krus Design: Alexander Krebs Lektorat: Hannah Weyhe
Nun stehen wir an jenem Punkt, an dem die Sage von Medea ihren tragischen Höhepunkt erreicht. Medea – Mutter, Verstoßene, Fremde – wird ihre eigenen Kinder töten, um sich an ihrem Mann zu rächen. Iason, der Mann und Vater ihrer Kinder, wendet sich von ihr ab, um durch die Heirat mit einer Jüngeren Macht und Königtum zu erlangen. Medea bleibt zurück: verraten, gedemütigt und entwurzelt. Aus Schmerz, Wut und Verzweiflung entsteht ein Plan von unvorstellbarer Grausamkeit.
Ausgehend von der dramatischen Vorlage des Euripides wird die Sage von Medea anders betrachtet, hinterfragt und neu erzählt. Persönliche und intime Blickwinkel lösen die eindimensionale Vorstellung der wahnsinnigen Frau auf und eröffnen den Blick auf einen Menschen, der zu lange geliebt, zu viel verloren und viel zu oft mit Füßen getreten wurde. Nicht, um ihre Taten zu entschuldigen, sondern um sie begreifbar zu machen.
Kein Mitleid. Kein Herabblicken. Sondern Mitgefühl. Keine Ausrede. Kein Freispruch. Sondern ein Versuch zu verstehen. Keine Glorifizierung. Keine Idealisierung. Sondern Anerkennung ihrer Tragödie.
Regie/Text: Michael Neupert Schauspiel: Kirsten Engelmann, Siiri Mälzer, Alexandra Sobania, Liesa Strehler, Laura Naila Vorgang Regieassistenz und Social Media: Yasmin Molls Sprech- und Stimmcoaching: Britta Tekotte Fotografie: Kristine Arnold Maske und Make-up: Lea Marie Meier Kostüm: Anna Krus Design: Alexander Krebs Lektorat: Hannah Weyhe
Quelle: veranstaltungen.meinestadt.de